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Barendorf: Bei Kurzatmigkeit den Blutdruck prüfen

Barendorf : Bei Kurzatmigkeit den Blutdruck prüfen

Bluthochdruck gilt als einer der größten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle. Das Problem: Viele Betroffene wissen gar nichts von dem Druck auf ihre Blutgefäße, denn dieser verursacht lange Zeit kaum Symptome.

Aber: „Wenn man ohne vorhergehende Infekte zunehmend außer Puste gerät, sollten die Alarmglocken schrillen”, betont Heinz Jarmatz, Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Hausärzteverbandes.

Beobachtet man zusätzlich noch eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit - schafft man also gewohnte Tätigkeiten nur noch mit Mühe oder gar nicht mehr - sowie weitere Symptome wie ein Druckgefühl auf dem Kopf oder ein verstärktes Schwitzen bei körperlicher Anstrengung, sollte man seinen Blutdruck auf jeden Fall überprüfen lassen.

Wer dazu nicht gleich zum Hausarzt gehen möchte, kann auch eine Probemessung in der Apotheke durchführen lassen. Wird dann tatsächlich ein Bluthochdruck festgestellt, müssen es nicht immer Tabletten sein, um das Problem anzugehen. „Die erste Maßnahme ist eine Veränderung der Lebensführung”, unterstreicht Jarmatz.

Dazu gehören vor allem eine salz- und säureärmere Ernährung und mehr Bewegung. Optimal sind dreimal in der Woche 30 bis 45 Minuten. Sportliche Höchstleistungen sind nicht gefragt: „Man sollte so beginnen, dass man die empfohlene Zeit auch durchhält. Wenn man zum Beispiel spazieren geht, darf man zwar etwas außer Atem sein, man sollte sich dabei aber noch problemlos unterhalten können”, erläutert der Experte. Auf diese Weise spüren die Betroffenen häufig bereits nach vier bis sechs Wochen eine wesentliche Verbesserung.