Frankfurt/Main: Bei Herzrhythmusstörung auf Kalium und Magnesium achten

Frankfurt/Main: Bei Herzrhythmusstörung auf Kalium und Magnesium achten

Patienten mit einer Herzrhythmusstörung sollten regelmäßig den Kalium- und Magnesiumspiegel im Blut kontrollieren lassen.

Denn ein Mangel an diesen Salzen kann die Beschwerden verstärken, warnt die Deutsche Herzstiftung in Frankfurt. Das gilt auch dann, wenn Patienten Medikamente gegen Bluthochdruck oder Herzschwäche nehmen oder eine Nierenschwäche haben.

Allerdings sollte niemand auf eigene Faust Kalium- oder Magnesiummedikamente einnehmen: Sie dürfen nur nach ärztlicher Anweisung eingesetzt werden. Auch von Nahrungsergänzungsmittel rät die Stiftung ab.

Normalerweise bekommt der Körper durch die Ernährung ausreichend Kalium und Magnesium. Ein Mangel kann aber unter anderem durch eine gestörte Nierenfunktion, Durchfall, Erbrechen, übermäßigen Gebrauch von Abführmitteln, Fieber und starkes Schwitzen entstehen.

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