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Dessau: Bei Einbau neuer Leitungen die örtliche Wasserhärte beachten

Dessau : Bei Einbau neuer Leitungen die örtliche Wasserhärte beachten

Beim Einbau neuer Wasserleitungen sollte der örtliche Härtegrad des Wassers berücksichtigt werden. Ist das Wasser zu sauer oder zu hart, seien Kupferleitungen nicht immer geeignet, erläutert das Umweltbundesamtes in Dessau in einem neuen Ratgeber.

In diesem Fall könne es zu erhöhten Kupferkonzentrationen im Trinkwasser kommen. Alternativen können Kunststoff und Edelstahl sein. In jedem Fall ausgetauscht werden müssen Bleileitungen. Dafür seien anstehende Wärmeisolierungen, bei denen ohnehin gebaut wird, ein guter Anlass.

Am 1. Dezember 2013 sinkt nach Angaben des Umweltbundesamtes der Grenzwert von Blei im Trinkwasser von jetzt 25 Mikrogramm pro Liter auf dann maximal 10 Mikrogramm. Nötig sei ein Austausch vor allem in Nord- und Ostdeutschland: Dort wurden Bleileitungen noch bis Anfang der 70er Jahre verlegt. Abzuraten sei von einem teilweisen Austausch von Bleileitungen: Gerade eine Mischung verschiedener Metalle könne das Trinkwasser stark belasten, warnen die Experten..