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Frankfurt/Main: Bei Diät auch die Psyche einbeziehen

Frankfurt/Main : Bei Diät auch die Psyche einbeziehen

Eine Diät kann möglicherweise besser anschlagen, wenn auch die psychischen Ursachen des Übergewichts einbezogen werden.

Ein Beispiel ist das Essen aus Frust: „Das Abnehmen fällt zweifellos leichter, wenn es gelingt, diese Probleme in den Griff zu bekommen”, sagte Prof. Ursel Wahrburg der in Frankfurt erscheinenden Zeitschrift „Öko-Test” (Ausgabe Kompakt Diäten). Dafür könne zusätzliche professionelle Hilfe erforderlich sein, so die Ernährungswissenschaftlerin von der Fachhochschule Münster.

Grundsätzlich helfe nur eine Diät, der ein Konzept zugrunde liegt. „Die wenigsten schaffen es allein”, sagte Wahrburg. Selbst wer in der Theorie genau über die richtige Ernährung Bescheid wisse und seine Fehler kenne, könne verwurzelte Gewohnheiten oft alleine nicht aufgeben. „Da sind praktische Anleitungen und Tipps sehr hilfreich.”

Auch sollten sich Abnehmwillige von einer vorübergehenden Diät nicht zu viel versprechen: „Man wird danach ohnehin wieder zunehmen”, sagte Prof. Wahrburg. Erfolg bringe nur eine dauerhafte Änderung von Ernährung und Bewegung. „Viele glauben, eine Diät sei eine Art Therapie und danach sei man geheilt. Und das ist einfach nicht so.”