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Düsseldorf: Bayer weist erneut auf seltene Nebenwirkung bei Medikament hin

Düsseldorf : Bayer weist erneut auf seltene Nebenwirkung bei Medikament hin

Der Chemiekonzern Bayer hat bei einer routinemäßigen Datenanalyse eine seltene Nebenwirkung seines Antibiotikums „Avalox/Avelox” festgestellt.

Eine Sprecherin des Leverkusener Unternehmens bestätigte am Donnerstag den Bericht einer niederländischen Zeitung, dem zufolge das Mittel sehr seltene, aber potenziell lebensgefährliche Nebenwirkungen für Haut und Leber haben kann.

Bayer habe die Ärzte in einem Schreiben über den Befund informiert. Die Hinweise auf die möglichen Nebenwirkungen seien nicht plötzlich aufgetaucht. Das Datenblatt zu dem Medikament würde bereits seit dem Sommer 2007 überarbeitet, sagte die Sprecherin weiter. Mit dem Schreiben wolle der Konzern noch einmal auf die zusätzliche Nebenwirkung hinweisen.

Bei 82 Millionen Behandlungen mit dem Medikament sind den Angaben zufolge insgesamt acht Fälle der Nebenwirkung für die Leber und 35 Fälle der Nebenwirkung für die Haut aufgetreten. Mit „Avalox/Avelox” hatte Bayer in den ersten neun Monaten des Jahres 2007 einen Umsatz von 317 Millionen Euro erzielt.