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Ausgleich im Alltag: 5 Soforthilfe-Strategien zum Stressabbau

Ausgleich im Alltag : Fünf Soforthilfe-Strategien zum Stressabbau

Stress tut weder dem Körper noch der Seele gut. Das wissen wir mittlerweile alle. Und doch gelingt es uns nicht immer, Stress im Alltag zu vermeiden.

Umso wichtiger ist es, gute Strategien zum Ausgleich und Stressabbau zu haben, damit die Belastung nicht zum Dauerzustand wird. Wir stellen 5 bewehrte Soforthilfe-Strategien vor:

Stressabbau im Schlaf

Nach einem stressigen Tag hilft eine gute Portion Schlaf bei der Erholung. Der Körper bekommt Gelegenheit Stresshormone abzubauen und sich zu regenerieren. Mangelt es hingegen an ausreichend Schlaf, steigert das den Stresspegel zusätzlich. Auf Dauer drohen sogar ernsthafte Erkrankungen, wie etwa Depressionen.

Neben einem ruhigen Nachtschlaf, kann auch ein Nickerchen zwischendurch empfehlenswert sein, um neue Energie zu schöpfen. Schlafexperten empfehlen 20 Minuten als Länge für den idealen Powernap.

Was so simpel klingt, ist aber für viele Menschen aber gar nicht so einfach, denn Schlafstörungen sind ein verbreitetes Problem. Tipps zum Thema gesunder Schlaf und Schlafstörungen finden Betroffene unter anderem in diesem Schlafblog.

Neue Energie durch Meditation

Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Meditation viele positive Effekte auf Körper und Geist hat. Die Gedanken dürfen zur Ruhe kommen, Entspannung und Zufriedenheit stellen sich ein. Und Meditation ist keine große Wissenschaft. Der einfachste Einstieg für jeden Anfänger ist schlicht und einfach die Konzentration auf den eigenen Atem. Wer sich nur ein paar Minuten Zeit nimmt, um sich ruhig hinzusetzen und dabei den eigenen Atem zu beobachten, trainiert bereits die innere Ruhe.

Ab ins Grüne

Die Natur wirkt entspannend auf uns. Schon nach wenigen Minuten Aufenthalt im Grünen sinken nachweislich Puls, Blutdruck und der Gehalt des Stresshormons Cortisol im Blut.

Wie wäre es also mal wieder mit einer Wanderung im Wald oder einfach einem Spaziergang im nächstgelegenen Park?

Noch einfacher hat es, wer einen Garten sein Eigen nennt. Denn auch Gartenarbeit wirkt geradezu therapeutisch gegen Stress und Belastung. Und da es im Garten eigentlich immer irgendetwas zu tun gibt, findet sich sicher schnell ein Grund für die nächste Auszeit im Garten. Wer Inspiration und Anregung sucht, findet die nötigen Garten-Infos im Netz. Und wer gerade keine Lust auf Gartenarbeit hat, kann die grüne Wellness-Oase vor der eigenen Haustür auch einfach für eine wohlverdiente Ruhephase nutzen.

Bitte lächeln!

Lächeln sollten wir alle nicht nur dann, wenn uns etwas erfreut, sondern auch dann, wenn wir mal wieder etwas Freude brauchen. Das klingt etwas merkwürdig, funktioniert aber.

Wer gezielt 60 Sekunden am Stück lächelt, kann damit sein Gehirn austricksen. Die zuständige Muskulatur stimuliert dann nämlich einen Nerv. Der lässt das Gehirn glauben, dass Anlass zur Freude besteht. Das baut daraufhin Stresshormone ab und setzt stattdessen Glückshormone frei.

Abschalten beim Sport 

Sport tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch dem Gemüt. Regelmäßiger Sport verbessert die Stressregulation. Zudem hilft Sport beim gedanklichen Abschalten. Voraussetzung ist natürlich, dass man eine Form der Bewegung findet, die Spaß macht.

Dabei sollte auch der Leistungsgedanke nicht im Vordergrund stehen, denn der kann sonst zum zusätzlichen Stressfaktor werden. Lässiges Joggen im Park, eine entspannte Runde mit dem Rad oder mal wieder ein paar Bahnen im Schwimmbad tragen aber definitiv zum Ausgleich im Alltag bei.