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München: Auch mit harmlosen Hundebissen zum Arzt

München : Auch mit harmlosen Hundebissen zum Arzt

Nicht alle Hunde finden es angenehm, wenn kleine Kinder sie anfassen oder an den Haaren ziehen. Häufig kommt es vor, dass die genervten Tiere dann schnappen oder beißen.

„Eltern sollten in diesem Fall nicht zögern, mit ihrem Kind zum Arzt zu gehen”, sagt Thomas Fendel, Kinderarzt in München. Denn Hunde haben in und um die Schnauze eine Menge Schmutz und Keime, die beim Gebissenen Wundinfektionen auslösen können. „Dies kann auch schon bei leichten Bissverletzungen passieren”, betont Fendel.

Gegebenenfalls muss in der Arztpraxis die Tetanus-Impfung aufgefrischt werden, die nach etwa fünf Jahren ihre Wirkung verliert. Bei größeren Verletzungen wird grundsätzlich geimpft, um die Entwicklung eines Wundstarrkrampfs zu verhindern.

Tollwut indes kommt laut Fendel in Deutschland praktisch zur Zeit nicht vor, stelle aber bei Bissverletzungen in anderen Ländern häufig eine große Gefahr dar.