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Wiesbaden: Auch in gechlortem Wasser drohen gefährliche Krankheitserreger

Wiesbaden : Auch in gechlortem Wasser drohen gefährliche Krankheitserreger

Beim Schwimmen im Freibad achten Badegäste besser darauf, dass sie nicht zu viel Wasser schlucken. Denn gerade bei heißem Wetter können Krankheitserreger selbst in gechlortem Wasser überhandnehmen und schwere Darminfektionen auslösen, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).

Dazu reiche es schon, wenn ein Badegast an Durchfall leidet und trotzdem in den Pool geht.

Die größte Gefahr geht dem BDI zufolge von dem Parasiten Cryptosporidium aus, der durch die übliche Menge Chlor im Wasser nicht abgetötet wird. Wer die Parasiten schluckt, kann Durchfall, Bauchkrämpfe und Fieber bekommen.

Badegäste sollten deshalb gerade beim Urlaub in weiter entfernten Ländern nur in Becken mit hohen Hygienestandards schwimmen gehen. Beläge auf den Fliesen oder Schwebstoffe im Wasser seien ein Zeichen für schlechte Wasserqualität. Und ob im Urlaub oder im Freibad am Wohnort: Um nicht andere zu gefährden, sollte jeder Schwimmer vor dem Sprung ins Becken auch auf die eigene Körperhygiene achten.