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Eschborn: Antidiabetika-Tabletten bei Schwangerschafts-Diabetes meiden

Eschborn : Antidiabetika-Tabletten bei Schwangerschafts-Diabetes meiden

Wenn Frauen an Schwangerschafts-Diabetes leiden, sollten sie Antidiabetika in Tablettenform meiden. Die Tabletten könnten zu Entwicklungsstörungen des Kindes führen, berichtet die in Eschborn erscheinende „Neue Apotheken Illustrierte” (Ausgabe vom 15. März 2008).

Meist reichten eine Ernährungsumstellung und Sport aus, um die Probleme in den Griff zu bekommen. Ist das nicht der Fall, könnten Insuline helfen. Sie seien eine sichere und zuverlässige Methode, um den steigenden Blutzucker zu kontrollieren.

Eine unbehandelte Schwangerschaft-Diabetes erhöht die Gefahr einer Frühgeburt und die Wahrscheinlichkeit für eine Gelbsucht des Kindes. Außerdem nimmt das Geburtsgewicht des Kindes zu. Ob eine Schwangerschafts-Diabetes vorliegt, kann der Arzt mit Hilfe eines sogenannten oralen Glucosetoleranztestes feststellen. Dabei trinkt die Mutter eine zuckerhaltige Lösung. Im Verlauf von zwei Stunden bestimmt der Arzt dreimal den Blutzuckerwert, erläutert die Zeitschrift. Eine Alternative sind Urinteststreifen, allerdings sei diese Methode unzuverlässiger als der Glucosetoleranztest.