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Freiburg: Alternativer Ansatz zur Behandlung von Prostatakrebs

Freiburg : Alternativer Ansatz zur Behandlung von Prostatakrebs

Forschern aus Freiburg ist offenbar ein Durchbruch bei der Suche nach neuen Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs gelungen. Sie wiesen eigenen Angaben zufolge weltweit zum ersten Mal nach, dass das Enzym PRK1 das Zellwachstum von Prostatatumoren aktiviert.

Gelingt es, das Enzym zu hemmen, könnte dies die Grundlage für eine neue Therapie von Prostatakrebs sein, wie die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau mitteilt.

Das Protein PRK aktiviert nicht nur das Wachstum von Krebs-, sondern von allen Zellen des Körpers. Die Ergebnisse der Wissenschaftler zeigten allerdings, dass PRK in Tumorzellen hyperaktiv ist. Eine Blockierung des Enzyms PRK1, beispielsweise durch chemische Substanzen, hemmt demnach das Zellwachstum von Prostatatumorzellen. Das neu identifizierte Wirkprinzip könnte laut den Wissenschaftlern von großem, therapeutischem Nutzen und Grundlage für die Identifikation von Tumorhemmstoffen sein.

Das Prostatakarzinom ist der beim Mann am häufigsten vorkommende Tumor. Obwohl die Methoden zur Erkennung und Therapie den Angaben zufolge immer besser werden, stellt Prostatakrebs immer noch die zweithäufigste Krebs-Todesursache bei Männern dar.