München: Zu frühes Abmelden kann Förderung kosten

München: Zu frühes Abmelden kann Förderung kosten

Autokäufer, die die Abwrackprämie in Anspruch nehmen wollen, aber noch einige Wochen oder Monate auf den Reservierungsbescheid des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) warten müssen, sollten bei der Entsorgung ihres Altfahrzeugs besonders aufmerksam sein.

Das empfiehlt der ADAC und weist darauf hin, dass ein zu verschrottendes Auto zum Zeitpunkt der Entsorgung mindestens zwölf Monate durchgehend auf den Antragsteller zugelassen gewesen sein muss. Wer sein Altauto bereits vorher abmeldet oder stilllegt, geht bei der Prämie leer aus. Nach Informationen des Automobilclubs sind bereits viele Neuwagenkäufer in diese Falle getappt.

Täglich erhalten derzeit Tausende Autokäufer ihren bestellten Neuwagen. Um das Altfahrzeug ordnungsgemäß und vollständig entsorgen zu können, muss der Käufer jedoch den Reservierungsbescheid des BAFA haben. Diesem Bescheid ist das sogenannte Verwendungsnachweisformular beigefügt, das der Entsorgungsbetrieb abzeichnen muss.

Das Problem: Der Versand der Bescheide kann unter Umständen mehrere Monate dauern. Antragsteller könnten in Betracht ziehen, den alten Wagen bis zur Verschrottung abzumelden oder stillzulegen, um nicht für zwei Fahrzeuge bezahlen zu müssen.

Damit wären die Voraussetzungen für den Erhalt der Abwrackprämie nicht mehr gegeben. Wer noch nicht über das Verwendungsnachweisformular verfügt, aber trotzdem sein Altauto verschrotten lässt, sollte laut ADAC unbedingt mit dem Entsorgungsbetrieb vereinbaren, dass das Formular später noch abgezeichnet werden muss.

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