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Münster: Zeckenbiss auf Klassenfahrt ist ein Dienstunfall

Münster : Zeckenbiss auf Klassenfahrt ist ein Dienstunfall

Wird ein Lehrer auf einer Klassenfahrt von einer Zecke gebissen, gilt das als Dienstunfall. Das hat das Verwaltungsgericht Münster am Montag entschieden und einer Lehrerin aus Münster Recht gegeben (Aktenzeichen: 4 K 217/09).

Die Frau war während einer Klassenfahrt im Mai 2008 im Sauerland von einer Zecke gebissen worden und dadurch an Borreliose erkrankt.

Durch die Infektionskrankheit treten häufig Gelenkentzündungen auf, auch das Nervensystem kann beeinträchtigt werden. Die Pädagogin hatte daraufhin beantragt, den Zeckenbiss als Dienstunfall anzuerkennen. Die Bezirksregierung Münster hatte dies abgelehnt und die Kostenübernahme verweigert.