Berlin/München: Werbeanrufe lassen sich automatisch abwimmeln

Berlin/München: Werbeanrufe lassen sich automatisch abwimmeln

Die Technik wird für immer neue Werbemaschen genutzt. Anrufe von mechanisch klingenden Stimmen, die über einen angeblichen Hauptgewinn informieren, oder tägliche Spam-Mails und Lockangebote per SMS - für den Kundenfang werden alle Kommunikationskanäle genutzt.

Umso wichtiger ist der sensible Umgang mit persönlichen Daten wie E-Mail-Adresse und Telefonnummer, rät die Zeitschrift „Chip Test & Kauf” in ihrer Februar-Ausgabe.

Laut Bericht kann der „Werbeterror” erfolgreich bekämpft werden: Führe an der Preisgabe mancher Daten kein Weg vorbei, etwa bei Bestellungen im Internet-Shop, gebe es Mittel und Wege: „Sie können zum Beispiel bei dem Internetdienst spamgourmet.com kostenlose Wegwerf-Adressen abrufen”, heißt es.

Ein ähnliches Web-Angebot gebe es bei unerwünschten Anrufern: „frank-geht-ran.de hält gratis eine Handynummer bereit, die Sie in entsprechende Formulare eintragen können.” Ruft ein Werber später an, werde er von einer automatischen Ansage höflich abgewimmelt.

Kommt dennoch ein unerbetener Anrufer durch, empfiehlt „CHIP Test & Kauf”, alle verfügbaren Informationen über das Gespräch zu dokumentieren und der Bundesnetzagentur zu übermitteln. Dies steigere die Chancen auf Ermittlungserfolge bei Verbraucherbeschwerden. Telefonwerbung ohne ausdrückliche Zustimmung des Kunden ist seit 2009 verboten.

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