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Frankfurt/Main: Welche Privat-Versicherungen sind wirklich sinnvoll?

Frankfurt/Main : Welche Privat-Versicherungen sind wirklich sinnvoll?

Seit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 können gesetzliche Krankenkassen ihren Mitgliedern private Zusatzversicherungen vermitteln. Seitdem flattern den Verbrauchern die Angebote ins Haus.

Die Palette reicht von Versicherungen für Auslandsreisen, Krankenhausaufenthalt und Heilpraktikern bis zu Versicherungen für Pflegefall und Zahnersatz. Für Verbraucher ist es oft schwierig zu beurteilen, welche Extraleistungen notwendig und sinnvoll sind.

Ein neuer Kurzratgeber der Verbraucherzentrale stellt das Spektrum der Zusatzversicherungen dar, bewertet sie und gibt wichtige Hinweise zu Antragstellung und Kündigungsmöglichkeiten. So braucht beispielsweise niemand eine Zusatzversicherung, die Praxisgebühren erstattet oder Ergänzungsleistungen für einen Heilpraktiker, wenn dieser nicht regelmäßig in Anspruch genommen wird. Auch Sterbegeldversicherungen sind in der Regel nicht empfehlenswert.

Viele Versicherte zahlen zumeist im Laufe der Jahre deutlich mehr ein, als letztlich ausgezahlt wird. Vor dem Abschluss einer Zusatzversicherung sollten Verbraucher überlegen, welche zusätzlichen Leistungen sie wirklich brauchen, und die Angebote mit Angeboten auf dem freien Markt vergleichen. Diese können für den Einzelnen geeigneter und günstiger sein.

Den neuen Ratgeber „Private Krankenzusatzversicherungen” aus der Ratgeberreihe „Gut Beraten” gibt es zum Abholpreis von 4,90 Euro in allen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Hessen. Für zusätzlich 2,50 Euro, also für insgesamt 7,40 Euro, kommt er - mit Rechnung - auch ins Haus. (Informationen telefonisch unter 069 / 972010-30)