Frankfurt/Main: Vorerkrankungen niemals verheimlichen

Frankfurt/Main: Vorerkrankungen niemals verheimlichen

Wer in einem Antrag für eine Berufsunfähigkeits- oder private Krankenversicherung Vorerkrankungen nicht angibt, muss damit rechnen, den Versicherungsschutz zu verlieren.

Das gilt nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main auch dann, wenn der Versicherte behauptet, er habe an die verschwiegenen Beschwerden nicht gedacht.

Das gilt umso mehr, als im vorliegenden Fall die Behandlung wegen depressiver Beschwerden erst sechs Monate her war (Aktenzeichen: OLG Frankfurt am Main 3 U 86/11).