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München: Steuerschulden mindern Erbschaftssteuer

München : Steuerschulden mindern Erbschaftssteuer

Wenn ein Mensch stirbt, muss der Erbe noch eine Steuererklärung für die Zeit vom Jahresanfang bis zum Todestag erstellen. Folgt daraus eine Steuernachzahlung, mindert diese die Bemessungsgrundlage für die Erbschaftssteuer. Der Erbe muss also weniger an den Fiskus zahlen.



Zu Lebzeiten entstandene Steuerschulden gehören zu den Nachlassverbindlichkeiten. Das gilt auch, wenn sie erst nach dem Todestag wirksam werden, wie der Bundesfinanzhof (Aktenzeichen: II R 15/11) entschied. Damit müssen auch diese Steuerschulden bei der Berechnung der Erbschaftssteuer berücksichtigt werden.