Düsseldorf: Senioren schränken Weitergabe ihrer Daten besser ein

Düsseldorf: Senioren schränken Weitergabe ihrer Daten besser ein

Gerade Senioren sollten bei Bestellungen mit ihren persönlichen Daten vorsichtig umgehen: Am besten schränken sie die Übermittlung zu Werbezwecken ein.

Das rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Einige Firmen würden mit Adressen und Telefonnummern von Rentnern einen regen Handel betreiben. Vorsichtig sollten Senioren auch bei der Frage nach der Kontonummer sein: Laut der Verbraucherzentrale weist dies auf unseriöse Unternehmen hin. Um sich vor dubiosen Anrufern und Vertreten zu schützen, gibt die Zentrale folgende Tipps:

Bei Telefonwerbung auflegen: Rentner sollten Anrufer, die etwa Verträge, Versicherungen, Abonnements oder Lottospiele verkaufen wollen, einfach abwürgen und ohne Skrupel auflegen. Flattert ein Vertrag ins Haus, der angeblich am Telefon abgeschlossen wurde, sollten Betroffene bei der Verbraucherzentrale prüfen lassen, ob überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist. Oft sei dies gar nicht der Fall. Aber auch gültige Verträge können innerhalb von zwei Wochen widerrufen und bereits eingezogene Lastschriften zurückgeholt werden.

Gewinnmitteilungen wegwerfen: Glückwunschschreiben, die Gewinne oder kostenlose Ausflugsfahrten versprechen, werfen Senioren am besten weg. Denn die versprochenen Preise dienen häufig nur als Köder, um die Empfänger zum Bestellen von Waren oder Dienstleistungen zu bewegen. Häufig sind in den Benachrichtigungen teure 0900-Nummern als Hotline angegeben. Wer dort anruft, ist schon auf die hohen Telefongebühren reingefallen.

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