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Düsseldorf: Nullzins-Dispo lohnt sich bei Girokonto oft nicht

Düsseldorf : Nullzins-Dispo lohnt sich bei Girokonto oft nicht

Manche Banken werben mit kostenlosen Dispokrediten. Die Geldinstitute stellen ihren Kunden bis zu einer vereinbarten Grenze keine Zinsen in Rechnung, wenn das Konto ins Minus rutscht, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Allerdings lohnt sich das meist nicht.

Der Grund: Die Freigrenzen sind entweder sehr gering. Eine Bank gewährte Kunden demnach nur eine Dispo-Freigrenze bis 50 Euro. Oder die jeweiligen Kontomodelle sind teurer als andere Girokonten. So kostete eines der Konten mit Dispo-Freigrenze in dem Vergleich 3,80 pro Monat plus einen bankeigenen Beitrag von 5 Euro. Das ergibt eine Jahresgebühr von 105,60 Euro.

Grundsätzlich sollten Bankkunden einen Dispokredit allein zum Überbrücken von kurzfristigen Engpässen einsetzen. Wer dauerhaft im Minus steckt, steigt besser direkt auf einen Ratenkredit um, raten die Verbraucherschützer. Die gleichbleibenden Monatsraten helfen beim disziplinierten Schuldenabbau.

(dpa)