München: Nebenstrecken durch die Alpen lohnen sich nicht immer

München: Nebenstrecken durch die Alpen lohnen sich nicht immer

Auf dem Weg in den Süden ist auf vielen Transitstrecken durch die Alpen mit Mautgebühren zu rechnen.

Zwischen München und dem italienischen Aostatal beispielsweise kommen so bis zu 50 Euro zusätzliche Kosten zustande, wie der ADAC in München mitteilt. Die Nutzung der Großglocknerstraße schlägt mit 28 Euro zu Buche. Für den Felbertauerntunnel sind für zwei Fahrten 20 Euro zu zahlen.

An der der Tauernschleuse mit Autoverladung werden 17 Euro fällig, am Lötschbergtunnel sind es 13 Euro. Ob es sich lohnt, stattdessen besser auf eine Nebenstrecke auszuweichen, sollten sich Autofahrer aber gut überlegen. Höhere Spritkosten, längere Fahrtzeiten und unter Umständen häufige Geschwindigkeitsbegrenzungen lassen vermeintlich naheliegende Alternativen häufig gleich deutlich weniger attraktiv erscheinen.

Überlegenswert ist dem ADAC zufolge dagegen der frühzeitige Kauf eines Video-Maut-Tickets, mit dem sich das unter Umständen lange Warten an Mautstellen vermeiden lässt. Sie werden für den Brenner für 8 Euro, für die Tauernautobahn für 9,50 Euro, die Pyhrnautobahn (Bosruck- und Gleinalmtunnel) für 12 Euro sowie für den Arlberg für 8,50 Euro angeboten.