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Düsseldorf: Nach den „Tagesthemen” darfs kühler werden

Düsseldorf : Nach den „Tagesthemen” darfs kühler werden

Nachtmenschen müssen sich zuhause warm anziehen. Denn nur von 6 bis 23 Uhr ist der Vermieter während der Heizperiode verpflichtet, die Wohnräume zwischen 20 und 23 Grad Celsius zu beheizen. Danach muss der Vermieter lediglich eine Raumtemperatur von 18 Grad Celsius vorhalten.

Dies gilt aber nur, wenn im Mietvertrag keine anderen Vereinbarungen getroffen wurden. Aber auch, wenn im Kleingedruckten weniger als 18 Grad vereinbart sind, droht den Mietern nicht das große Zittern.

Fachleute der Arag-Rechtsschutzversicherung in Düsseldorf geben Entwarnung und verweisen auf Urteile des Landgerichts Berlin, wonach solche sibirischen Klauseln nichtig sind (AZ: 64 S 266/97 und AZ: 65 S 9/91).