Hamburg: Mobile Klimaanlagen für Zuhause oft Stromfresser

Hamburg: Mobile Klimaanlagen für Zuhause oft Stromfresser

Die meisten mobilen Klimageräte für die Wohnung kühlen kaum und verbrauchen viel Energie. „Diese Geräte sind wahre Stromfresser”, warnt Helmut Gumtau, Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg.

Für ein typisches Gerät mit einer Leistungsaufnahme von 750 Watt koste jede Betriebsstunde rund 15 Cent bei meist bescheidenem Kühleffekt. Bis zum Ende des Sommers könnten so rund 100 Euro zusammenkommen.

Wer trotzdem nicht auf ein Klimagerät verzichten will, sollte beim Kauf auf die Energieeffizienzklasse A achten und sich möglichst für eine vom Fachmann fest eingebaute Anlage entscheiden. Gute Sonnenschutzsysteme sind laut Gumtau die bessere und kostengünstigere Alternative. Den besten Hitzeschutz bieten außen angebrachte Jalousien, Markisen, Rollläden oder Fensterläden. Aber auch innen liegende spezielle Rollos oder Jalousien, die das einfallende Sonnenlicht reflektieren, sind zu empfehlen.

Ansonsten gilt bei Hitze: tagsüber Fenster und Sonnenschutz geschlossen halten und nachts lüften. So kann die in den Wänden gespeicherte Wärme wieder entweichen.