München: Markise muss bei Sturm eingefahren werden

München: Markise muss bei Sturm eingefahren werden

Wer bei Windstärke acht die Markise nicht einfährt, bekommt einen Sturmschaden an der Terrassenüberdachung nicht ersetzt. Das hat das Amtsgericht München (AZ 112 C 31663/08) entschieden.

In dem Fall hatte ein Mann seine Markise trotz eines Sturmes nicht eingefahren. Die Markise wurde beschädigt und die Kosten in Höhe von 1800 Euro wollte der Mann von seiner Versicherung ersetzt bekommen. Das Gericht gab jedoch der Versicherung Recht, die nicht zahlen wollte.

Es müsse jedermann klar sein, dass es bei Windstärke acht zu Windstößen kommen könne, die auch eine moderne Markise zerstören können, urteilten die Richter. Wegen seines fahrlässigen Verhaltens könne der Mann deshalb nicht mit Ersatz von der Versicherung rechnen.

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