Knöllchen-Ärger für falsches Parken muss nicht sein

Knöllchen-Ärger für falsches Parken muss nicht sein

Stuttgart. Knöllchen für verbotenes Parken erhalten Kraftfahrer oftmals durch Unwissenheit.

Seit ihren Fahrschulzeiten sind Verkehrsschilder hinzugekommen, andere haben sich geändert - und schon klemmt eine unangenehme Zahlungsaufforderung hinter der Windschutzscheibe.

So wird beispielsweise der Gültigkeitsbereich eines angezeigten „eingeschränkten Halteverbotes” (Parkverbot) oft falsch interpretiert. Und welche Bedeutung haben die ominösen weißen Pfeile im Schild?

„Das Halteverbot beziehungsweise eingeschränkte Halteverbot”, erläutern Fahrerlaubnisexperten der Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart, „beginnt immer am Verkehrszeichen und gilt auf der Straßenseite, auf der es steht”.

In jedem Falle reiche es in Fahrtrichtung bis zur nächsten Kreuzung oder Einmündung auf derselben Straßenseite. Es sei denn, es wird vorher durch einen von der Fahrbahn wegweisenden Pfeil durch ein weiteres Schild aufgehoben.

Zeige der weiße Pfeil im Schild zur Fahrbahn, sei das ein zusätzlicher Hinweis, dass an dieser Stelle das Park- oder Halteverbot beginnt. Soll das Park- oder Halteverbot auch nach einer Kreuzung oder Einmündung gelten, muss dies noch einmal durch ein zusätzliches Schild angezeigt werden.

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