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Günstiger reisen und heizen: Wie sich die Preise 2021 entwickeln

Wie sich die Preise 2021 entwickeln : Günstiger reisen und heizen

Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Wirtschaft ins Straucheln geraten. Nicht nur in Deutschland, sondern in Europa und der ganzen Welt hat der Ausbruch der Pandemie für massive wirtschaftliche Folgen gesorgt. Folgen, die sich laut Experten erst in den kommenden ein bis zwei Jahren in Gänze offenbaren.

In einigen Bereichen spüren deutsche Verbraucher schon heute die Veränderungen. Manche Produkte und Dienstleistungen werden teurer, woanders kann gespart werden. Was 2021 günstiger wird und wie hoch das Sparpotenzial ist, offenbart dieser Ratgeber.

Anschub der Reiselust

Für den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V. ist das Jahr 2020 ein verlorenes Jahr. Erst der Lockdown im Frühjahr, dann der erneute Lockdown im Herbst. Geschlossene Restaurants und das Verbot für touristische Übernachtungen haben die Tourismusindustrie auf der ganzen Welt getroffen. Der Branchenverband des Gastgewerbes hofft auf eine Erholung ab dem Jahr 2021.

Profiteure der Krise könnten die Verbraucher werden. Das Reisen wird günstiger. Für Pauschalreisen verlangen die Anbieter wie beispielsweise TUI, einer der führenden Reiseveranstalter in Deutschland, geringere Preise als in den Vorjahren. Vor allem für Reiseziele, die ohnehin nicht stark gefragt sind, sind die Preise gering. Damit verbunden ist das Ziel, die Nachfrage anzuschieben und die Reiselust nach einem verlorenen Jahr 2020 zu motivieren. Um Liquiditätsengpässe zu verhindern, setzen die Reiseveranstalter auf Frühbucher. Zehn Prozent und mehr können Verbraucher sparen.

Energiekostenexplosion gebremst

In den letzten Jahren sind die Kosten für Strom und Heizen stark gestiegen. Die temporäre Senkung der Mehrwertsteuer hat den Trend nur kurzzeitig aufgehalten. Für eine weitere Entlastung der Verbraucher sorgt die Senkung der EEG-Umlage 2021 und 2022. 2021 beträgt sie 6,5 Cent je Kilowattstunde, ab 2022 sechs Cent. Verbraucher können sich zumindest auf eine Stabilisierung der Strompreise freuen. Damit wird der Ökostrom in Deutschland gefördert.

Das Jahr 2021 verspricht für alle Haushalte, die auf erneuerbare Energien setzen, niedrige Heizkosten. Die gesenkte EEG-Umlage reduziert die Kosten für das Heizen mit einer Wärmepumpe bei einem Einfamilienhaus um rund 250 Euro. Das Heizen mit Heizöl, Erdgas oder Fernwärme wird teurer. Schuld daran ist der CO2-Preis, der in den kommenden Jahren kontinuierlich steigt.

Preisentwicklung bei Immobilien

Die Berechnung von Immobilienpreisen vom Experten hat in den letzten Jahren Höchstwerte für Gebäude gezeigt. Zur Ermittlung eines realistischen Verkaufspreises für eine Immobilie ist die Berechnung unerlässlich. Dabei ist auf die Unterstützung von Experten zurückzugreifen, die dank ihrer Erfahrung einen verlässlichen Wert liefern und das Feld der Interessenten für eine Immobilie ebnen.

Fallende Immobilienpreise sind durch die Corona-Pandemie nur kurzzeitig zu erwarten. So jedenfalls sieht es eine Studie der Deutschen Bank. Der deutsche Immobilienmarkt erfährt eine kurze Auszeit bei steigenden Preisen. Die Nachfrage nach hochwertigen und realistisch berechneten Immobilien wird auch in Zukunft weiter steigen.

Inflationsrate stabil

Die gesamten Auswirkungen der Corona-Pandemie werden die Wirtschaft 2021 noch deutlich beherrschen. Experten rechnen mit einer geringen Inflationsrate von gerade einmal 1,4 Prozent für das Jahr 2021. Im Jahr 2020 lag die Quote erstmals seit Jahren deutlich unter 1,0 Prozent. Die Inflationsrate zeigt an, wie sich die Preise innerhalb eines Jahres durchschnittlich verteuern. Von einer optimalen Inflationsrate sprechen Experten bei einem Wert von rund zwei Prozent.

(vo)