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Aachen: Geld und Zeit sparen: Fertighäuser liegen im Trend

Aachen : Geld und Zeit sparen: Fertighäuser liegen im Trend

Einfamilienhäuser aus Stein sind teuer. Die preiswerte Alternative sind Fertighäuser. Sie sparen Bauzeit, Geld und Aufwand. Äußerlich ist ein Fertighaus kaum von einem konventionell errichteten Gebäude zu unterscheiden. Der Unterschied liegt im Innenleben der Häuser: Fertighäuser bestehen in der Regel nicht aus Stein oder Beton, sondern aus Holzelementen, die individuell geplant, vorgefertigt und vor Ort zusammengesetzt werden.

Je größer die vormontierten Teile, desto schneller verläuft die Montage auf der Baustelle und desto preiswerter kann die Baufinanzierung ausfallen. Marktführer wie Massa Haus bieten bereits Fertighäuser für 100.000 Euro an. Größere oder luxuriöse Fertighäuser sind für 200.000 bis 300.000 Euro zu haben.

Aufgrund der schnellen und unkomplizierten Bauweise sowie den geringen Kosten, stieg die Nachfrage nach Fertighäusern in den vergangenen Jahren kontinuierlich. Nach Angaben von Massa Haus sind inzwischen gut 15 Prozent aller neu errichteten Privathäuser Fertighäuser. Jedes siebte privat gebaute Wohnhaus wird als Fertighaus errichtet. Die Auswahl an Modellen lässt keine Wünsche übrig.

Es gibt Einfamilienhäuser, Bungalows, Doppel- und Mehrfamilienhäuser, Winkelhäuser, Landhäuser und Stadtvillen. Zudem lässt sich das Fertighaus mit Flachdach oder mit Pultdach errichten oder als Passivhaus mit sehr geringem Energiebedarf. Unter einem Passivhaus wird ein Gebäude verstanden, das aufgrund seiner Wärmedämmung keine Gebäudeheizung im klassischen Sinne benötigt. Auf individuellen Wohnkomfort brauchen Häuslebauer dabei nicht zu verzichten. Fertighäuser wie die von Massa können bereits in der Planung nach den eigenen Wünschen aus- und umgestaltet oder erweitert werden.

Die Montage von Fertighäusern ist simpel. Zunächst wird eine stabile Bodenplatte gegossen, die wahlweise auf einem Keller oder ebenerdig errichtet wird. Anschließend werden die einzelnen Wandelemente und Geschossdecken aufgesetzt und verankert. Rohrleitungen, Kabel und Anschlüsse sind bereits in den Elementen vormontiert und brauchen an Ort und Stelle nur noch zusammengeführt werden.

Später werden Fenster montiert, das Dach aufgesetzt und die Fassade an das Fertighaus angebracht. Neben unzähligen optischen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es auch Fertighäuser mit hoher Energieeffizienz. Die Effizienzgrade 70, 55 oder 40 zeigen den Jahresprimärenergiebedarf des Fertighauses an. Solche Fertighäuser besitzen eine spezielle Dämmung sowie Dreifachverglasung und werden als KfW-Effizienz-Haus von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit einer preiswerten Baufinanzierung gefördert.

Die Hersteller von Fertighäusern erstellen in der Regel das Gebäude oberhalb der Gründung, also ab dem Fundament bzw. der Grundplatte. Der Hersteller ist verantwortlich für den Aufbau des Fertighauses und für die Gewährleistung von Bauqualität und Bauausführung.

Um die Kosten der Baufinanzierung zu senken, empfiehlt Massa Haus Eigenleistung in das Fertighaus einzubringen, etwa die Errichtung des Kellers, Maler- und Anschlussarbeiten oder Innenausbauten. Für Grunderwerb, Erschließung, Baugenehmigung, Gründung und sonstige Vorbereitungen ist normalerweise der Bauherr selbst verantwortlich. Anbieter wie Massa Haus helfen aber auch bei der Grundstückssuche sowie der Baufinanzierung.

Zur Planung für das Fertighaus gehört eine umfangreiche Finanzkalkulation. Neben den Kosten für das Fertighaus sind dabei die Ausgaben für das Grundstück, das Fundament, die Anschlüsse an die Kanalisation sowie für Behörden, Versicherungen und Grunderwerbsteuer nicht zu vernachlässigen. Empfehlenswert ist, wenigstens 20 Prozent der Kaufsumme als Eigenkapital in die Baufinanzierung einzubringen. Die restliche Baufinanzierung erfolgt dann über ein Hypothekendarlehen von der Bank oder Sparkasse.