Karlsruhe: Fehlsichtigkeit verringert Leistung der Unfallrentenversicherung

Karlsruhe: Fehlsichtigkeit verringert Leistung der Unfallrentenversicherung

Wer bei einem Unfall einen Schaden am Auge erleidet, muss sich eine bereits bestehende Fehlsichtigkeit anrechnen lassen.

Das geht aus einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (AZ: IV ZR 301/06) hervor. Für Betroffene heißt das, dass sich der Grad der Invalidität vermindert.

In der Folge wird die Invaliditätsleistung geringer und bei einer Unfallrentenversicherung eventuell der erforderliche Grad der Invalidität von 50 Prozent verfehlt, der erst eine Rentenzahlung auslöst.

Die Bundesrichter begründeten das damit, dass eine sogenannte Vorinvalidität immer zu einer Anrechnung bei der Bemessung der Invalidität führt und es auch in diesem Fall keinen Grund gibt, davon eine Ausnahme zu machen.

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