Hannover: Dienstwagen: Musterverfahren zur Ein-Prozent-Regelung

Hannover: Dienstwagen: Musterverfahren zur Ein-Prozent-Regelung

Der Neunte Senat des Finanzgerichts Niedersachsen entscheidet über die Verfassungsmäßigkeit der Ein-Prozent-Regelung bei Firmenwagen.

Mit dieser Regelung wird festgelegt, dass die private Nutzung des Firmenwagens pro Monat mit einem Prozent des regulären Listenpreises zu versteuern ist.

Individuelle Rabatte beim Kauf des Wagens fließen in die Berechnung nicht ein. Und genau um diesen Punkt geht es in der mündlichen Verhandlung, die am 14. September angesetzt ist. Denn Steuerzahler möchten, dass die Rabatte mit in die Ein-Prozent-Regelung einfließen und die Steuerlast so drücken.

Die Hannoveraner Richter des Zwölften Senats (Aktenzeichen: 12 K 345/10) hatten bereits entschieden, dass die Bewertung der Privatnutzung anhand der Ein-Prozent-Regelung ohne Berücksichtigung der am Markt üblichen Rabatte rechtmäßig ist (Aktenzeichen: FG Niedersachsen 9 K 394/10).