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Deutschlands Großstädter und ihr Umgang mit Geld

Finanzen : Deutschlands Großstädter und ihr Umgang mit Geld

Geld regiert die Welt und es ist daher interessant, sich anzuschauen, wie bestimmte Bevölkerungsgruppen mit Finanzen umgehen. In diesem Artikel möchten wir uns mit Deutschlands Großstädtern befassen und anschauen, wie Menschen in Berlin, Köln, München, Hamburg und Stuttgart zu Geld stehen.

Dabei orientieren wir uns an einer durchgeführten Finanzstudie, bei der 501 Männer und 524 Frauen befragt wurden - die Ergebnisse sind äußerst interessant.

Essen und Restaurantbesuche haben bei den meisten Priorität

Obwohl das äußere Erscheinungsbild in Großstädten einen höheren Stellenwert als in ländlichen Regionen einnimmt, haben bei den meisten weder Mode noch Kosmetik und Körperpflege Priorität. Zwar geben etwa 41 % der Großstädter das meiste Geld für Mode und etwa 39 % einen beträchtlichen Teil ihres Geldes für Kosmetik sowie Körperpflege aus, aber für viele haben - neben obligatorischen Ausgaben wie Miete - Essen und Restaurantbesuche Priorität: Der Anteil liegt hier bei ca. 60 %. Generell geben um die 63 % der Großstädter gerne Geld aus.

Ein bewusster Umgang mit Geld ist vielen wichtig

Zwar sind überschuldete Haushalte nach wie vor ein großes Problem, aber die meisten Großstädter in Deutschland gehen bewusst mit ihren Finanzen um, weswegen ca. 86 % nur das kaufen, was sie auch bezahlen können. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass etwa 71 % sparsam sind und bewusst mit ihrem Geld umgehen. Wirkliche Ausnahmefälle gibt es nur wenige und auch der Anteil an Großstädtern, die ihr Geld nicht sofort ausgeben, liegt immerhin bei 57 %.

Geld sollte ein Teil der Schulbildung sein

Es ist kein Geheimnis, dass wirtschaftliche Themen in der Schule nur selten aufgegriffen werden und im späteren Leben kann das ein Problem darstellen. Den meisten Großstädtern scheint das bewusst zu sein: Etwa 89 % der Großstädter sind der Ansicht, dass der Umgang mit Geld ein Thema in der Schule sein sollte. Generell hat Geld für die meisten einen hohen Stellenwert und lediglich 55 % würden lieber mehr Geld als Freizeit haben.

Familie und Partner sind bei Geld die bevorzugten Ansprechpartner

Die wenigsten Deutschen reden gerne über Geld und Großstädter sind hiervon nicht ausgenommen. Allerdings gibt es hin und wieder Situationen, in denen es sinnvoll ist, sich mit anderen auszutauschen und sowohl Frauen als auch Männer richten sich dabei bevorzugt an Familienmitgliedern oder ihren Partner. Lediglich 34 % der Männer und 29 % der Frauen reden mit einem Freund oder einer Freundin über Geld.

Konsumentenkredite sind für alltägliche Ausgaben die beste Wahl

Wer mehr Geld ausgeben möchte, als ihm eigentlich zur Verfügung steht, sollte dafür am besten auf einen Konsumentenkredit zurückgreifen. Ein Konsumentenkredit ist mit weit geringeren Zinsen verbunden als ein Dispokredit und infolgedessen gibt es keine bessere Option, um seinen Güterverbrauch zu finanzieren. Den Banken ist grundsätzlich egal, wofür das Geld ausgegeben wird, aber bei bestimmten Anschaffungen ist es besser, auf eine andere Kreditart zurückgreifen. Sollte der Konsumentenkredit beispielsweise für ein Auto aufgenommen werden, sollte man stattdessen lieber auf einen Autokredit zurückgreifen, da ein solcher im Regelfall mit deutlich geringeren Zinsen verbunden ist.

(vo)