Düsseldorf: Biallos Ratgeber: Surfen und telefonieren zum Sparpreis

Düsseldorf: Biallos Ratgeber: Surfen und telefonieren zum Sparpreis

Mit Discountern sparen: Die sogenannten Mobilfunk-Discounter bieten neben den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und der spanischen Telefónica mit E-Plus/Base und O2 günstige Tarife an. Dabei nutzen sie die Netze der Netzbetreiber, oft mit geringeren Surfgeschwindigkeiten oder weniger Optionen. Bei der Fülle der Discount-Anbieter ist aber praktisch für jeden der passende Tarif dabei.

Es gibt Tarife mit und ohne Vertragsbindung, mit und ohne Smartphone und als Prepaid- oder Postpaid-Lösung. Sprich: Kunden können vorher bezahlen und ein Guthabenkonto aufladen oder wie bei regulären Vertragstarifen der Netzbetreiber auf Rechnung bezahlen.

Tarif für Unentschlossene:

Wer nicht so richtig weiß, was er will oder einfach das Nutzungsverhalten häufig ändert, findet beispielsweise bei der Telekom-Tochter Congstar einen besonders flexiblen Tarif. Kunden von „Congstar wie ich will“ können die Anzahl der Gesprächsminuten, SMS und des enthaltenen Datenvolumens monatlich ändern. Die Preise steigen jeweils in 200er-Schritten. 100 Gesprächsminuten kosten zwei Euro, 300 Minuten vier Euro und 500 Minuten acht Euro. Für SMS und Datenvolumen gilt dieselbe Preisstaffelung. Wird keine Option gewählt, kosten Gesprächsminute und SMS jeweils neun Cent. „Congstar wie ich will“ gibt es mit und ohne Vertragslaufzeit.

Nutzungsverhalten analysieren:

Wer dagegen schon Handy- und Smartphone-Erfahrung hat, sollte einen Blick in die alten Rechnungen werfen. So lässt sich leicht erkennen, wie viele SMS, Gesprächsminuten und Daten pro Monat verbraucht werden. Für Wenig-Nutzer gibt es interessante Tarif-Pakete für weniger als zehn Euro im Monat. Discounter Blau bietet die Smart Option für 9,99 Euro pro Monat an. Im Paket mit drin sind 300 MB schnelles Surfen, sowie 300 Einheiten in alle deutschen Netze, die für Anrufe und den SMS-Versand genutzt werden können. Kunden von Fonic bekommen für monatlich 9,95 Euro 400 Inklusiveinheiten und 200 MB schnelles Surfen. Für solche und ähnliche Tarife gilt: Sind die Inklusiveinheiten verbraucht, so kostet jede weitere SMS und Gesprächsminute extra. Die Pakete lohnen sich also nur, wenn wirklich nicht viel mehr Einheiten verbraucht werden als in den Tarifen enthalten sind.

Flatrate-Tarife fürs Smartphone:

Wer viel telefoniert und surft, sollte sich dagegen lieber für einen Flatrate-Tarif mit Daten- und Sprach-Flat entscheiden. Eine SMS-Flatrate ist ein Kann aber kein Muss. Tipp: Um Daten zu sparen empfiehlt es sich, zu Hause per WLAN ins Internet zu gehen und nicht auf das Inklusivvolumen des Handy-Tarifs zurückzugreifen. Ob im konkreten Fall ein Discount-Tarif oder das Angebot eines Netzbetreibers günstiger ist, sollten Kunden am besten selbst ausrechnen. Dazu empfiehlt es sich, die Kosten auf zwei Jahre hochzurechnen. Kostet das Wunschsmartphone 500 Euro und der Discount-Tarif 15 Euro im Monat, kommen in zwei Jahren Gesamtkosten von 860 Euro zusammen. Bietet ein Netzbetreiber dasselbe Smartphone für eine Zuzahlung von einem Euro und monatlichen Gebühren von 25 Euro an, so liegen die Kosten bei 601 Euro. Der Netzbetreiber wäre in diesem Fall also günstiger.

Hier finden Abonnenten unserer Zeitung die ausführliche Langfassung des Biallo-Ratgebers

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