Aachen: Biallos Ratgeber: Kostenlose Girokonten vom Aussterben bedroht?

Aachen: Biallos Ratgeber: Kostenlose Girokonten vom Aussterben bedroht?

In den vergangenen Wochen und Monaten, haben viele Filialbanken ihre Kontogebühren nach oben geschraubt. Für den Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon ist das erst der Anfang.

Ob Hypovereinsbank, Postbank oder die eine oder andere Sparkasse. Überall wo man hinsieht werden die Gebühren für Girokonten deutlich erhöht.

Das kostenlose Girokonto ist bei vielen Filialbanken ein Auslaufmodell. Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) spricht sogar von einer "fatalen Kostenloskultur".

Sparkassen wollen nicht den "billigen Jakob" spielen

Sparkassen-Chef Georg Fahrenschon hat in seiner Rede während der Handelsblatt Jahrestagung der Kostenlos-Kultur bei Girokonten eine klare Absage erteilt. Dabei konnte er sich auch einen kleinen Seitenhieb an die Konkurrenz nicht verkneifen.

"Zum Glück haben unsere Institute die fatale Kostenloskultur der letzten Jahre nicht mitgemacht. Darauf müssen sich Kunden von Instituten einstellen, die in der Vergangenheit meinten, ihre Leistungen seien nichts wert", so Fahrenschon. Die Konkurrenz müsse sich also überlegen, ob sie weiterhin den "billigen Jakob" spielen wolle.

Interessant: Die Direktbank und Sparkassentochter 1822 direkt spielt bereits seit Jahren den "billigen Jakob" und offeriert kostenlose Girokonten sowie Kreditkarten -; und das erfolgreich.

Direktbanken als Alternative

Ist das kostenlose Girokonto also akut vom Aussterben bedroht? Klare Antwort: Nein! Direktbanken wie DKB (Deutsche Kreditbank), ING-Diba, oder auch die genannte 1822 direkt zeigen, dass es auch anders geht.

Bei der Frankfurter Sparkassentochter 1822 direkt, können Verbraucher mit der Girocard deutschlandweit an allen Sparkassenautomaten Bargeld ziehen. Bargeldeinzahlungen bei der Direktbank sind kostenlos an allen Schaltern der Frankfurter Sparkasse möglich. So profitieren Sie von den günstigen Konditionen einer Direktbank ohne dabei auf den Service einer Filialbank zu verzichten.

Einfach digital mit dem Konto umziehen

Sie denken sich jetzt sicherlich: "Wieso soll ich für die paar Euro im Monat mein Konto wechseln, wo das doch so viel Mühe kostet?". Diese Sorge ist unbegründet, da ein Kontoumzug heute einfacher den je ist. Viele Direktbanken bieten einen kostenlosen Wechselservice an.

Einmal im Online-Banking eingeloggt, können Sie mit wenigen Mausklicks alle Zahlungspartner auswählen, die dann im Anschluss schriftlich über den Wechsel informiert werden. Deutschlands größte Direktbank, die ING-Diba, hat sogar einen komplett mobilen Wechselservice via Smartphone im Anebot. Das mühsame Durchforsten von Unterlagen gehört somit der Vergangenheit an.

Fazit:

Das kostenlose Kontomodell bei der Filialbank um die Ecke mag vielleicht bald der Vergangenheit angehören, aber nicht bei Direktbanken. Es gibt sie also noch, die kostenlosen Girokonten.

Hier finden Abonnenten unserer Zeitung die ausführliche Langfassung des Biallo-Ratgebers