Stuttgart: Berufspendler bekommen weitere Steuerentlastung

Stuttgart: Berufspendler bekommen weitere Steuerentlastung

Das Bundesverfassungsgericht hatte im Dezember 2008 die Kürzung der Pendlerpauschale um die ersten 20 Kilometer als unzulässig eingestuft.

Aufgrund eines aktuell im Bundestag diskutierten und alsbald verabschiedeten Gesetzentwurfs („zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale”) wird es für Berufstätige sogar in vielen Fällen eine weitere Steuerrückzahlung geben, worauf die Kanzlei Ebner Stolz Mönning Bachem aus Stuttgart hinweist.

Denn die die damals geänderten Vorschriften enthielten noch zwei weitere Kürzungen, die nun ebenfalls rückgängig gemacht werden. Per Gesetz soll es ab 2007 wieder erlaubt sein, die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr abzusetzen, sofern der Fahrkartenpreis über dem pauschalen Kilometergeld liegt. Das gelingt sogar tageweise, wenn Pendler etwa bei Glatteis den Bus benutzt haben und ansonsten mit dem Pkw gefahren sind.

Ebenfalls absetzbar sollen dann wieder die Kosten eines Unfalls sein, der sich auf einer Fahrt zur Arbeit oder auf dem Heimweg ereignet hat. Die zählen als außergewöhnliche Aufwendungen zusätzlich zur Entfernungspauschale. Die derzeitige Regelung wird aufgehoben, wonach der Unfall durch das Kilometergeld abgegolten ist.

Erleiden Arbeitnehmer mit ihrem Pkw einen Unfall auf einer beruflichen Fahrt und holen sie sich wegen Glatteis oder der dunklen Jahreszeit ein paar Beulen am Pkw oder entsteht sogar ein größerer Schaden, können sie entsprechende Unfallkosten zusätzlich als Werbungskosten geltend machen.