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Essen: Benimm im Beruf: Körpersprache bewusst einsetzen

Essen : Benimm im Beruf: Körpersprache bewusst einsetzen

Bei der Körpersprache am Arbeitsplatz ist Vorsicht geboten: Manche Gesten können unhöflich wirken, andere unerwünschte Signale geben.

„Die Arme vor der Brust zu verschränken, während man mit anderen spricht, zeigt Unsicherheit”, sagt der Etikette-Trainer Hans-Michael Klein in Essen. „Das ist zwar kein Etiketteverstoß, aber auch nicht gut”, erklärt der Vorsitzende der Deutschen Knigge-Gesellschaft.

Ähnlich unsouverän wirkt es, die Hände während eines Meetings oder einer Unterhaltung hinter dem Kopf zu verschränken. „Es wirkt, als wolle man sich an etwas festhalten und ist deshalb nicht zu empfehlen.”

Wer bei einem Meeting am Tisch sitzt, sollte beide Beine unter der Tischplatte halten - eines hochzuziehen oder ein Knie an die Tischplatte zu pressen, ist die falsche Geste. „Mit den Füßen wippen oder rumzappeln geht ebenfalls nicht.” Mangelnde Körperkontrolle komme bei anderen nicht gut an.

Eindeutig tabu ist für Frauen, breitbeinig auf dem Stuhl zu sitzen. „Das gilt selbst dann, wenn sie Hosenanzug tragen.” Für Männer gilt die Vorschrift nicht. In dem Punkt seien die Etiketteregeln konservativ und nähmen keine Rücksicht auf Geschlechtergleichheit.