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Hamburg: Beim Street-View-Start Hausansicht prüfen

Hamburg : Beim Street-View-Start Hausansicht prüfen

Wegen nicht eindeutiger oder unlesbarer Adressen hat Google nicht alle Widersprüche gegen Abbildungen von Häusern in Street View bearbeiten können. Antragsteller sollten deshalb zum Start des Dienstes unter http://maps.google.de prüfen, ob die Ansicht ihres Hauses tatsächlich unkenntlich gemacht worden ist.

Ist die Fassade noch sichtbar, kann der Antragsteller Google unbefristet auffordern, das Bild unkenntlich zu machen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Dazu klickt man auf den Link „Ein Problem melden”, der unten links im Bild zu finden ist und gelangt dann zu einem Online-Formular, in dem das Anliegen eingetragen werden kann. „Wir bearbeiten den Antrag dann so schnell wir können„, verspricht Google.

Da Street View in Deutschland noch nicht angeboten wird, können Neugierige das Prozedere zum Beispiel beim bereits aktiven französischen Pendant unter http://maps.google.fr ausprobieren. Wer zum Beispiel in der Suchzeile die Adresse Quai Richelieu 1, Bordeaux eingibt, kommt zunächst auf die gewohnte Google-Maps-Karte. Um zur Street-View-Ansicht zu gelangen, kann man nun zum Beispiel bei der Zoom-Skala so oft auf das Pluszeichen drücken, bis die Karte verschwindet und die reale Street-View-Aufnahme sichtbar wird. Ganz unten links im Bild findet sich dann der kleine graue Schriftzug „Ein Problem melden”.

Das Formular können Anwender auch ausfüllen, wenn sie Gesichter oder Autokennzeichen entdecken, die von Googles automatisiert arbeitender Software nicht oder nicht ausreichend unkenntlich gemacht worden sind. Der genaue Starttermin von Street View in Deutschland steht noch nicht fest. Der Dienst soll aber bis Jahresende online sein.