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Berlin: Banken müssen Kunden über gesetzliche Einlagensicherung informieren

Berlin : Banken müssen Kunden über gesetzliche Einlagensicherung informieren

Seit diesem Jahr sind Banken dazu verpflichtet, ihre Kunden regelmäßig über die gesetzliche Einlagensicherung zu informieren. „Bislang war das nur der Fall bei der Kontoeröffnung oder wenn sich etwas am Schutzniveau geändert hat”, sagt Thomas Schlüter, Sprecher des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB).

Durch die Umsetzung der Einlagensicherungsrichtlinie in nationales Recht besteht diese Pflicht für die Banken nun einmal pro Jahr. Deshalb schicken derzeit viele Banken an ihre Kunden einen Informationsbogen. Dieser enthält Angaben zum zuständigen Einlagensicherungssystem, zu Sicherungsobergrenzen, sowie zu Fristen und zur Währung, in der die Erstattung ausgezahlt wird. Kunden, die am Anfang des Jahres ein entsprechendes Schreiben erhalten haben, können beruhigt sein: „Am Schutzumfang hat sich dieses Jahr nichts geändert”, sagt Schlüter.

Grundsätzlich gilt für private Banken: Pro Kunde sind bis zu 100.000 Euro über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken geschützt - in Ausnahmefällen erhalten Kunden im Fall einer Bankenpleite sogar bis zu 500 000 Euro. Zusätzlich können die Banken einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds der privaten Banken beitreten - in der Regel sind dann mindestens 1 Million Euro pro Kunde geschützt.

(dpa)