Alternative Finanzierungsformen

Factoring : Alternative Finanzierungsformen

In den letzten Jahren haben sich zahlreiche alternative Finanzierungsformen auf dem Markt etablieren können. Darunter befinden sich sehr unterschiedliche Varianten, die auch schon fast als Derivative der ursprünglichen Idee herangezogen werden könnten.

Man darf in diesem Zusammenhang vielleicht an die klassische Börsennotiz eines Unternehmens denken. Während man früher einen ganz normalen IPO durchführte, so gibt es heute zahlreiche Alternativen auf dem Markt, die durchaus dazu führten, dass man entsprechende Finanzierungsformen auch weiter entwickeln konnte.

Heute wird man zum Beispiel neben dem klassischen IPO mithilfe von Kryptowährungen an den klassischen Börsen vorbei einen Weg finden, wie man IPO machen könnte. Dies ist keine Vision, sondern viel eher eine harte Realität, vor dem sich die klassischen Börsen schon massiv fürchten. Die europäischen Regierungen arbeiten schon sehr konkret an den modernen Regelungen und Jurisdiktionen, die so eine neue Form der Finanzierung überhaupt ermöglichen könnten. Wenn man allerdings bedenkt, dass man zunächst mal die Größe für so eine Finanzierungsform erreichen könnte, dann bedenkt man auch solche Parameter nicht.

Man muss in kleinerem Rahmen denken und sich Gedanken um die operative Finanzierung machen. Factoring ist daher ein beliebtes Instrument im Unternehmen wie man beim Handel mit den eigenen Gütern und Dienstleistungen sehr rasch zu Geld kommen kann. Es erlaubt dem Unternehmen, die offenen Forderungen auch rasch zu Bargeld zu machen.

Das operative Geschäft so gewinnträchtig wie möglich gestalten

Es handelt sich beim Factoring aber ebenso um eine Finanztransaktion. Darin schließt sich auch der Kreis wieder, den wir mit einem IPO geöffnet haben. Jede Finanzierungsform hat auch ihre eigenen Kreise zu ziehen und ist in Ihrem Grundbestandteil auch als Teilsumme entsprechend mit markanten Teilen ausgestattet. Es handelt sich um bestimmbare Charakteristika, die jeder Finanzierungsform zuteilwird. Streng genommen ist es eine Art von Debitorenfinanzierung, bei der ein Unternehmen seine Forderungen an Dritte verkauft. Natürlich verlangt der Dritte hier einen Abschlag, denn eher kauft sich ja auch mit Risiko in die noch offene Forderung ein. Er wird das Geld auch beim Kunden eintreiben müssen, falls die Rechnung nicht ordnungsgemäß bezahlt wird.

Vorteile dieser Finanzierungsart

Kunden erhalten schnell Bargeld und müssen die Schulden nicht einziehen. Dies erspart den meisten Unternehmen auch viel Ärger. Insbesondere im internationalen Exportgeschäft kann es auch zu aufwendigen Rechtsstreitigkeiten mit Kunden kommen, die ihre offenen Forderungen nicht begleichen wollen. Im engeren Sinne ist es eine Beziehung zwischen dem Faktor und dem Kunden. Aus diesem Grund ist auch der Faktor selbst die entscheidende Größe, um den offenen Rechnungsbetrag zu begleichen. Natürlich gibt es auch beim Factoring entsprechende Ausprägungsformen, die man nicht als Norm formen kann. Wie bei einem IPO gibt es daher auch hier unterschiedliche Ausprägungsformen, die natürlich nicht immer Bestand haben und im Laufe der Zeit auch gewissen Änderungsprozessen unterworfen werden. Man beruft sich bei der Berechnung dieses Faktors auch auf Erfahrungswerte. Im Laufe der Zeit hat man auch bestimmte Schlüsselsätze ermittelt, die sehr branchenspezifisch sind. Damit kann man dann genau errechnen, wie hoch der Abschlag für die gekaufte Forderungen sein sollte, damit auch das Risiko eines Forderungsausfalls weiterhin gedeckt ist.

Unterschiedliche Arten dieser Finanzierungsform

Grundsätzlich unterscheidet man nach der unterschiedlichen Art der Berechnung des Faktors. Man kennt den sogenannten Rückgriffs- und Nicht-Rückgriffsfaktor und einen nicht-widerkehrenden Faktor. Bei dieser Art von Vereinbarung kann das Finanzinstitut auf die Firma zurückgreifen, wenn die Schulden nicht einbringlich sind. Das mit den Handelsschulden verbundene Kreditrisiko wird also vom Faktor nicht übernommen. Ebenso ein gängiges System ist das offengelegte und nicht offenbartes Factoring. Das Factoring, bei dem der Name des Faktors vom Lieferanten der Waren oder Dienstleistungen, der den Käufer zur Zahlung des Faktors auffordert, auf der Rechnung angegeben wird, wird als offengelegtes Factoring bezeichnet.

(vo)
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