Hemsbach: Ältere Minijobber sollten keine Lohnsteuerkarte vorlegen

Hemsbach: Ältere Minijobber sollten keine Lohnsteuerkarte vorlegen

Viele Ruheständler arbeiten nebenbei, um die Rente aufzubessern. Wer dadurch aber nur ein kleines Nebeneinkommen hat, sollte als Minijobber mit weniger als 400 Euro Einkommen keine Lohnsteuerkarte vorlegen.

Auch wenn der Arbeitgeber das verlangt, um die Pauschalsteuer von zwei Prozent zu sparen. Darauf weist das Portal steuerrat24.de hin.

Denn während der pauschal versteuerte Lohn eines Minijobbers ohne Steuerkarte in der Steuererklärung des Rentners nicht angegeben werden muss, ist der Verdienst auf Lohnsteuerkarte steuerpflichtig und in der Steuererklärung anzugeben.

Von dem Hinzuverdienst bis zu 4800 Euro im Jahr gehören dann nach Abzug des Arbeitnehmer-Pauschbetrags immerhin fast 4000 Euro in den Steuertopf des Rentners. Zusammen mit den immer stärker besteuerten Alterseinkünften erreichen viele Rentner damit ein Einkommen oberhalb des steuerfreien Existenzminimums, so dass insgesamt Steuern fällig werden, die bei einem Minijob nicht anstünden.

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