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Zeit im Alltag sparen für ein entspanntes Familienleben

Tagespläne und Bedürfnisse : Zeit im Alltag sparen für ein entspanntes Familienleben

Der moderne Alltag ist oftmals ein Zeitfresser. Das gilt vor allem für Familien, bei denen Zeit ohnehin ein wichtiger Faktor ist. Denn hier müssen ganz verschiedene Tagespläne und Bedürfnisse organisiert und berücksichtigt werden. Doch es gibt Möglichkeiten, das Familienleben durch gezieltes Zeitsparen entspannter zu gestalten.

Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse zeigt deutlich, wie groß das Problem Stress heute ist. Häufig davon betroffen ist mittlerweile jeder vierte Bundesbürger. Dabei kann Stress tatsächlich zur Gefahr für die Gesundheit werden. Das zeigen die zunehmenden Zahlen bei Erschöpfungskrankheiten.

Nicht immer ist Stress negativ

Allerdings: Stress allein ist nicht immer negativ, im Gegenteil gibt es durchaus auch eine positive Variante. Gespannte Vorfreude, positive Aufregung oder das Adrenalinhoch nach einer Leistung zählen zum sogenannten positiven Stress. Der Unterschied zu seiner negativen Verwandten: Dieser Stress entsteht ohne Druck von außen, Ängste oder Zwang.

Von dem Stress allerdings, der sich negativ auf die Gesundheit auswirken kann, ist heute nicht allein das Familienleben betroffen. Auch die ständig wachsenden Anforderungen im Job machen erfolgreiche Strategien für mehr Gelassenheit dringend notwendig.

Strategien gegen die Alltagshektik

Für viele der typischen Stressquellen im Familienalltag gibt es mittlerweile sinnvolle Lösungen, die wertvolle Zeit und Nerven sparen. Gegen den täglichen Koch-Stress beispielsweise können Kochbox-Anbieter wie beispielsweise HelloFresh eine echte Hilfe sein: Familien können gemeinsam einen Essensplan zusammenstellen und erhalten alle notwendigen Zutaten bequem nach Hause geliefert. Dadurch entfällt auch der stressige Einkauf.

In vielen Familien beginnt die Hektik allerdings schon morgens im Badezimmer – das gerade nicht nutzbar ist, weil ein anderes Familienmitglied zum Beispiel duscht oder sich schminkt. In solchen Fällen hilft es, gemeinsam mit allen Familienmitgliedern eine Art Belegungsplan fürs Bad zu entwickeln. So weiß jeder, wann er sich ungestört für den Job oder die Schule fertig machen kann.

Das gemeinsame Essen nimmt im Alltag von Familien eine große Rolle ein. Doch das anschließende Abräumen und Abspülen von Geschirr kann ebenfalls ein großer Zeitfresser sein. Deshalb ist für Familien mit Kindern der Geschirrspüler eine echte Entlastung – vor allem dann, wenn jeder sein Geschirr schnell selbst einräumt.

Kinder mit einbeziehen

Ein weiterer Zeitfresser in Familien mit Kindern ist die Wäsche. Hier hilft es, im Hauswirtschaftsraum verschiedene Körbe aufzustellen, in denen die Wäschestücke schon vorsortiert werden. Das kann entweder nach Waschtemperatur oder nach dem Hell-Dunkel-Prinzip geschehen. Wenn man die Körbe zudem mit erklärenden Bilderkarten schmückt, haben auch kleinere Kinder schnell den Dreh raus. Davon abgesehen: Heute reicht für die meiste Wäsche – sofern sie nicht stark verschmutzt ist – eine Temperatur von 40 Grad und ein Kurzwaschprogramm völlig aus.

Auch Aufräumen ist immer wieder ein Thema, das für Stress sorgt. Nicht nur, weil es Zeit braucht, sondern auch, weil Kinder in den meisten Fällen eine andere Vorstellung von Ordnung haben als Erwachsene. Wenn man den Nachwuchs aber früh genug und spielerisch in diesen Teil der Hausarbeiten mit einbezieht, kann auch das lästige Aufräumen schneller und konfliktfreier erledigt werden. Dennoch wird es immer wieder zu Situationen kommen, in denen Konflikte vorprogrammiert sind. Dazu können Debatten über die festgelegten Zeiten vor dem Fernseher ebenso gehören wie vergessene Hausaufgaben. In solchen Fällen hilft Eltern eine einfach umsetzbare Strategie, einen kühlen Kopf zu bewahren: Man kann Stress wegatmen und aus dem Körper schütteln.

Selbständigkeit gegen den Terminstress

Der Schulweg der Kinder kann ebenfalls ein Zeitfresser sein, wenn sie mit dem Elterntaxi befördert werden. Experten raten ohnehin dazu, die Kids ab einem gewissen Alter allein oder in Grüppchen zur Schule zu schicken. Denn das fördert ihre Selbständigkeit. Trainieren die Eltern vorher mit den Kindern, funktioniert das in den meisten Fällen auch reibungslos. Am besten übt man diese Selbständigkeit auf dem Schulweg in mehreren, kleinen Schritten, sodass die Kinder lernen, wo sie besonders aufmerksam sein müssen. Liegt die Schule zu weit weg, sodass zu Fuß gehen oder Radfahren keine Option darstellen, kann man auch über die Tour mit dem Schul- oder Linienbus nachdenken oder mit anderen Familien eine Fahrgemeinschaft gründen.

Zeitgewinn durch gute Planung

Doch Kinder haben heute in den meisten Fällen viel mehr vor, als nur zur Schule zu gehen: Musikunterricht, Reitstunden, Arbeitsgemeinschaften am Nachmittag oder Nachhilfestunden sind nur einige der Unternehmungen. Ein Familienplaner, der sichtbar in der Küche aufgehängt wird, hilft dabei, diese Aktivitäten Im Blick zu behalten. So entsteht weniger Stress durch unvorhergesehene Termine.

Was bei den durchgeplanten Tagen von heute gern einmal vergessen wird, ist die Freizeit – und dafür sollten sich auch Eltern dringend Zeit nehmen. Ideal ist es, wenn man diese nutzt, um sich körperlich zu betätigen. Das macht den Kopf frei und ist außerdem gut für die Gesundheit. Man kann auch mit Kind oder Hund joggen. Im letzteren Fall hat man wieder einen Zeitfresser weniger: Der Vierbeiner ist danach nämlich ebenfalls ausgelastet.