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Berlin: Ungeborenes zapft Jodspeicher der Mutter an

Berlin : Ungeborenes zapft Jodspeicher der Mutter an

Schon im Mutterleib brauchen Babys Jod. Ab der zwölften Schwangerschaftswoche fängt der Fötus an, selbst Schilddrüsenhormone zu bilden. Das hierfür benötigte Jod bekommt das Ungeborene aus dem Jodspeicher der Mutter.

Deshalb müssen Schwangere besonders darauf achten, dass sie genug von dem Nährstoff haben. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hin. Ob eine Mutter zusätzlich Jodtabletten einnehmen muss, stellt der Arzt meist über einen Fragenkatalog fest. Dabei ist beispielsweise ausschlaggebend, wie viel Milch die Frau trinkt und wie oft sie Seefisch isst.

Meist wird Schwangeren empfohlen, täglich 100 Mikrogramm Jod in Tablettenform zu nehmen. Vorsichtig müssen Frauen sein, die aufgrund ihrer Schwangerschaft schon Kombinationspräparate mit Jod und Folsäure nehmen. Sie sollten kein zusätzliches Jod einnehmen.

(dpa)