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Mainz: Tics im Grundschulalter: Oft nur vorübergehend

Mainz : Tics im Grundschulalter: Oft nur vorübergehend

Tic-Störungen sind bei Grundschulkindern häufig nicht krankhaft. Das teilt der Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland (BKJPP) mit.

Rund 15 Prozent der Grundschüler entwickeln vorübergehende Tics. Dabei kann es sich um einfache Kopfbewegungen, Hüsteln, Schniefen oder Räuspern handeln, die ohne erkennbaren Grund auftreten. Kinder tun dies jedoch nicht mit Absicht.

Da Tics jedoch häufig gemeinsam mit anderen psychischen Erkrankungen wie ADHS, Zwängen oder Depressionen auftreten, sollten Eltern die Auffälligkeiten bei einem Psychiater abklären lassen. Tics, die länger als zwölf Monate andauern, gelten als chronisch.

Weitere Informationen gibt es unter www.kinderpsychiater-im-netz.org.

(dpa)