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Frankfurt/Main: Statt teurer Nachhilfe: Bei Problemen erstmal die Schule fragen

Frankfurt/Main : Statt teurer Nachhilfe: Bei Problemen erstmal die Schule fragen

Hat ein Kind Probleme in der Schule, werden viele rasch in einer kommerziellen Nachhilfe-Gruppe angemeldet. Dabei sei es sinnvoll, erstmal mit der Schule zu sprechen, sagt Ilka Hoffmann, Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).

„Viele Schulen bieten Förderunterricht, der direkt mit den Unterrichtsinhalten abgestimmt ist.” Das könnten kommerzielle Anbieter normalerweise nicht leisten.

Die Schüler könnten es auch erst mal mit speziellem Trainingsmaterial für zu Hause versuchen, das die Schulbuchverlage anbieten. „Wer in einer Universitätsstadt wohnt, kann vielleicht auch einen angehenden Lehrer für Nachhilfestunden gewinnen”, sagt die Expertin. Das sei für Schüler und Studenten eine Win-win-Situation - und für die Eltern in der Regel kostengünstiger.

Sinnvoll ist eine professionelle Nachhilfe hingegen beispielsweise, wenn ein Kind große Rechtschreibprobleme hat. Das hängt nicht direkt mit der Aufgabenstellung zusammen und lässt sich in einer Nachhilfe-Einrichtung gezielt üben.

(dpa)