1. Leben
  2. Familie

So geht entspanntes Türchen-Öffnen mit Kleinkindern

Ungeduld begegnen : So geht entspanntes Türchen-Öffnen mit Kleinkindern

Kleine Kinder sehen nicht unbedingt ein, dass jeden Tag nur ein Türchen geöffnet werden darf - und würden den Adventskalender am liebsten auf einmal futtern. So können Eltern der Ungeduld begegnen.

Soll der Adventskalender nicht zur Stressquelle werden, sind bei Eltern kleiner Kinder Geduld und Gelassenheit gefragt - und zwar bis Heiligabend jeden Tag aufs Neue. Das Onlineportal der Zeitschrift „Leben & erziehen“ gibt Tipps, wie das gelingt.

Zuerst einmal sollten Eltern sich selbst ein paar Fragen stellen. Zum Beispiel, ob ein Adventskalender ein noch recht kleines Kind einfach überfordern könnte. Auch über die eigenen Erwartungen können sich Eltern Gedanken machen. Machen Sie Ihr Kind dafür verantwortlich, dass diese erfüllt werden? Wer sich an die eigene Kindheit erinnert, hat vielleicht mehr Verständnis für die Ungeduld der Kleinen.

Auf einer Ebene mit dem Kind

Anstatt dann genervt zu reagieren, wenn das Kind quengelt, können Mutter oder Vater sich auf die Ebene des Kindes begeben und zum Beispiel sagen: „Du bist ganz neugierig, was alles drin ist? Sollen wir mal gemeinsam rätseln?“ Oder: „Du freust dich so über deinen Adventskalender und auch auf Weihnachten! Das tue ich auch. Komm, lass uns mal zählen, wie viele Türchen es noch sind bis Heiligabend!“

Ist es dann doch passiert und der Kalender schon leer geräumt, sollten Eltern möglichst ruhig und verständnisvoll reagieren. Statt Aussagen wie „Dann hast du jetzt halt keinen Kalender mehr, selber schuld“ sind eher Lösungsvorschläge gefragt. Falls es in kleine Säckchen verpackte Geschenke waren, können Eltern gemeinsam mit dem Kind alles wieder einpacken. An den nächsten Tagen könne man eine Art Memory spielen und raten, was in den Säckchen steckt.

© dpa-infocom, dpa:221202-99-752327/2

(dpa)