Köln: Rost und Glasscherben: Warnzeichen auf Spielplätzen

Köln : Rost und Glasscherben: Warnzeichen auf Spielplätzen

Eltern können Spielplätze mit wenigen Blicken und Handgriffen selbst auf Sicherheit untersuchen. Stellen sie Mängel fest, sollten sie den Betreiber des Platzes oder das zuständige Amt darüber informieren, rät der Tüv Rheinland.

In der Regel steht am Eingang des Spielplatzes ein Schild mit einem Kontakt. Ist dies nicht der Fall, hilft das zuständige Ordnungsamt oder Grünflächenamt weiter. Auf welche Punkte Eltern achten sollten:

- Bodenbeläge: Haben Regen oder starke Beanspruchung den Sandboden oder Rindenmulch unter einem Spielgerät ausgedünnt? Fehlen Gummiplatten? Dann kann der Boden Stürze womöglich nicht mehr abdämpfen.

- Sand: Ist er mit Hundehaufen, Glasscherben oder Zigarettenstummeln verschmutzt, sollte das Kind lieber nicht in ihm spielen.

- Spielgeräte: Hier sollten Eltern auf hervorstehende Schrauben und Nägel sowie auf scharfe Ecken und Kanten achten. Ein ernstes Warnzeichen ist auch Rost an Metallspielgeräten. Hier besteht Einsturzgefahr. Gleiches gilt für Fäulnis an Holzspielgeräten.

- Pflanzen: Wachsen auf dem Spielplatz Pflanzen mit Blüten oder Beeren, die Eltern nicht kennen oder die giftig sind? Besondere Vorsicht gilt bei Ilex, Goldregen, Seidelbast oder Pfaffenhut. Gerade kleine Kinder stecken sich Beeren gerne in den Mund.

(dpa)