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Köln: NRW-Bildungsministerin Sommer nimmt Schulen in die Verantwortung

Köln : NRW-Bildungsministerin Sommer nimmt Schulen in die Verantwortung

NRW-Bildungsministerin Barbara Sommer (CDU) nimmt die Schulen in die Verantwortung und hat an sie appelliert, die Vorgaben des Ministeriums beim sogenannten Turbo-Abitur konsequent umzusetzen. „Wir haben unsere Lehrpläne wirklich verschlankt”, sagte die Bildungspolitikerin mit Blick auf die aktuellen Studenten- und Schüler-Proteste am Donnerstag dem WDR.

Selbstverständlich sollten Schüler jetzt nicht in zwölf Jahren den Stoff von 13 Jahren abarbeiten. Weitere Erleichterungen habe es im Bereich der Hausaufgaben gegeben, sagte die Ministerin. Es sei wichtig, dass sich Lehrer „ein Stück weit absprechen und sich ein bisschen disziplinieren”. Zahlreiche Schulen hätten auf Doppelstunden mit entsprechend weniger Hausaufgaben umgestellt, lobte die Ministerin. „Ich kann mich auf die Eigenverantwortlichkeit der Schulen verlassen”, betonte sie.

Nordrhein-Westfalen erlebt nach Worten von Sommer zur Zeit in der Verabschiedung von der Halbtagsschule eine „ganz stille Revolution”. Den Hauptschulen bescheinigte sie gute Ergebnisse durch den Ganztagsschulbetrieb. Jetzt seien die Realschulen und die Gymnasien an der Reihe, für die die finanzielle Zukunft gesichert sei. „Wir haben auch von unseren Gesamtschulen gelernt”, sagte die CDU-Politikerin. Der Schuletat im Landeshausalt betrage für 2010 mehr als 13 Milliarden Euro.