Köln: Nach der Hochzeit die Versicherungen anpassen

Köln: Nach der Hochzeit die Versicherungen anpassen

Wer gerade geheiratet hat und im siebten Himmel schwebt, mag sich ungerne mit profanen Dingen beschäftigen. Eine Heirat hat aber auch Auswirkungen auf den Versicherungsschutz.

Immerhin hat das Paar spätestens mit der Hochzeit zumeist einen gemeinsamen Hausstand und muss sich um Sicherheit und Absicherung kümmern, worauf das Internet-Portal geldtipps.de hinweist. Auch bei der Haftpflichtversicherung ändert sich einiges. Hatten die Ehegatten vor dem Gang zum Altar jeweils eine Privathaftpflichtversicherung, genügt ein Vertrag.

Zur Pflicht könnte etwa eine Risikolebensversicherung werden, wenn beispielsweise eine Familie finanziell versorgt werden muss oder ein Partner wirtschaftlich abhängig ist. Verdient ein Arbeitnehmer monatlich 5000 Euro brutto, hinterlässt er im Todesfall eine Familie, die mehr als 300.000 Euro benötigt, um den bisherigen Lebensstandard für knapp zehn Jahre annähernd zu halten. Angesichts dessen ist es sinnvoll, die Versicherungssumme am fünffachen des aktuellen Jahres-Bruttogehalts zu orientieren.

Oftmals bleibt das Risiko der Berufsunfähigkeit unversichert. Doch das größte Vermögen ist die eigene Arbeitskraft. Hier hilft nur eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die möglichst früh abgeschlossen werden sollte, denn Berufsunfähigkeit kann auch 20-Jährige treffen. Dazu kommt, dass jenseits des 40. Lebensjahrs Berufsunfähigkeitsschutz immer schwerer zu bekommen ist. Zudem schließen Vorerkrankungen die Versicherbarkeit aus.

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