Frankfurt a.M: Mehr Neid auf Kinder als auf Geld

Frankfurt a.M: Mehr Neid auf Kinder als auf Geld

Glück in Familie und Partnerschaft ruft eher Neid hervor als Vermögen und Schönheit. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des evangelischen Monatsmagazins „chrismon” (Märzausgabe) hervor.

Demnach antworteten 32 Prozent der vom Institut Emnid befragten 1.004 Deutschen, sie seien neidisch auf Menschen mit Kindern. Beneidenswert sind nach Einschätzung von 20 Prozent der Befragten frisch Verliebte, 16 Prozent blicken neidvoll auf intelligente Menschen. Lottomillionäre (zwölf Prozent), Besitzer eines tollen Hauses (fünf Prozent) und Menschen mit schönen Körpern (zwei Prozent) werden weniger beneidet. Bei zwei Prozent der Befragten weckt auch das Gegenteil des Familienlebens Neidgefühle: Sie beneiden Kinderlose ohne Verpflichtungen.

Einen bemerkenswerten Unterschied entdeckten die Meinungsforscher zwischen Ost- und Westdeutschen. Während 40 Prozent der Ostdeutschen Eltern um ihre Kinder beneiden, liegt dieser Wert im Westen der Republik nur bei 30 Prozent.