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Fürth: Keine Vorschriften zu Taschengeld machen

Fürth : Keine Vorschriften zu Taschengeld machen

Taschengeld sollte Kindern zur freien Verfügung stehen. Sie sollten es auch für Dinge ausgeben dürfen, die Erwachsene vollkommen unsinnig finden, rät Karin Jacob von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth.

Gehen Eltern einzelne Ausgaben ihrer Kinder völlig gegen den Strich, könnten sie mit ihnen darüber sprechen, ihre Ansichten darlegen und anbieten, die Mädchen und Jungen zu beraten.

Hilfreich könne eine Extra-Spardose sein, in der für größere Wünsche gespart wird. Aber auch hier sollte gelten: Eltern beraten, machen aber keine Vorschriften, erläutert Jacob.

Mütter und Väter ärgerten sich häufig darüber, dass ihre Kinder ihr ganzes Geld in Süßigkeiten anlegen und damit ihre Zähne gefährden.

Doch auch in solchen Fällen sei es sinnvoll, nicht die Verwendung des Taschengeld vorzuschreiben, sondern Regelungen zu finden, wie viel Süßes das Kind am Tag essen darf.