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München: Jeder vierte Säugling wacht nachts mindestens dreimal auf

München : Jeder vierte Säugling wacht nachts mindestens dreimal auf

Dunkle Augenringe bei Eltern sind nichts Ungewöhnliches: Rund jeder vierte Säugling (24 Prozent) wacht nachts mindestens dreimal auf. Die Mehrheit der Eltern (86 Prozent) wird nachts einmal geweckt.

Doch es gibt auch Mütter und Väter, die gar nicht aus dem Bett müssen: 13 Prozent der Kinder bis sechs Monate schlafen durch, ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Zeitschrift „Eltern” (Ausgabe 1/2010). Mit dem Alter steigt dieser Anteil deutlich: Von den 13 bis 18 Monate alten Kindern schlafen schon 38 Prozent durch.

Weint das Kind nachts, kümmert sich meistens die Mutter darum, auch wenn der Nachwuchs gar nicht gestillt werden muss. 62 Prozent der Frauen erklärten, sie übernähmen in der Regel das Trösten ihres Kindes. 44 Prozent der Männer, aber nur 33 Prozent der Frauen sind der Ansicht, dass sie sich diese Aufgabe mit ihrem Partner teilen.

Rund 22 Prozent der Eltern lassen ihr Kind schon im ersten halben Jahr in einem anderen Zimmer schlafen. Bei 64 Prozent liegt es im eigenen Bettchen im elterlichen Schlafzimmer. 12 Prozent der Mütter und Väter teilen das Bett mit ihrem Nachwuchs. Nicht alle tun das, weil sie es unbedingt wollen: 43 Prozent der Eltern glauben, dass sie ihrem Kind damit etwas Gutes tun. 41 Prozent nehmen den Nachwuchs eher notgedrungen mit ins Bett, weil er sonst nicht gut einschläft.

Die Nachtruhe beginnt für die meisten Kinder (86 Prozent) mit einem Ritual. 52 Prozent der Eltern singen mit ihnen, 42 Prozent erzählen eine Gute-Nacht-Geschichte. Rund ein Drittel der Eltern (36 Prozent) wartet sogar, ihr Kind eingeschlafen ist. Für die Umfrage wurden rund 1000 Mütter und Väter befragt.