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Berlin: Fünf Regeln für Kinder für sicheres Surfen im Internet

Berlin : Fünf Regeln für Kinder für sicheres Surfen im Internet

Für viele Kinder gibt es kaum etwas Spannenderes als das Surfen und Chatten im Internet. Viele nutzen das Netz aber auch zum Lernen oder zur Recherche für Referate. Die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht” hat fünf Regeln aufgestellt, an denen sich Eltern orientieren können, damit ihr Kind sicher im Internet unterwegs ist.

- Eigenes Benutzerkonto und Schutzsoftware: Am besten Eltern richten den Kindern zuerst ein eigenes Benutzerkonto ein und legen dort bestimmte kindgerechte Seiten unter den Favoriten fest. Schutzsoftware hilft - auch auf Smartphones und Tablets - unerwünschte Inhalte zu blockieren.

- Nicht zu lange online bleiben: Kinder sollten sich nicht zu viel in der digitalen Welt aufhalten. Am besten Eltern vereinbaren mit ihnen Zeitlimits. „Schau hin!” empfiehlt eine Surfzeit von täglich zehn Minuten pro Lebensjahr. Der beste Zeitpunkt liege zwischen den Hausaufgaben und dem Abendessen.

- Nur kindgerechte Seiten besuchen: Eltern sollten sich gründlich im Netz umschauen, welche Seiten kindgerecht sind. Die erkennen sie beispielsweise daran, dass sie moderiert werden, interaktiv gestaltet und übersichtlich sind.

- Vertrauen schaffen: Eltern sollten mit den Kindern vereinbaren, dass diese Bescheid sagen, wenn etwas Komisches im Internet passiert - sie beispielsweise auf einen unangebrachten Inhalt stoßen. Sie sollten wissen, dass sie dann keinen Ärger und kein Online-Verbot bekommen.

- Datenschutz: Eltern sollten schon früh mit Kindern besprechen, dass sie ihre Daten schützen sollten - und beispielsweise keine Fotos von sich hochladen. Bei Anmeldungen etwa bei Portalen oder Downloads sind die Eltern am besten zu Beginn dabei.

(dpa)