Ihringen: Fruchtbarkeit natürlich fördern: Mönchspfeffer kann helfen

Ihringen: Fruchtbarkeit natürlich fördern: Mönchspfeffer kann helfen

Hat sich ein Paar für Nachwuchs entschieden, sind Vorfreude und Erwartungsdruck oft groß - genau wie die Enttäuschung, wenn auch Monate später noch keine Schwangerschaft eingetreten ist.

„Viele Frauen interessieren sich daher für Methoden, welche die Fruchtbarkeit auf natürlichem Wege steigern sollen”, weiß Manfred Steiner, Landesvorsitzender Baden-Württemberg im Berufsverband der Frauenärzte.

Doch bevor der Frauenarzt eine Empfehlung aussprechen kann, gilt es zunächst die Rahmenbedingungen abzuklären. „Die Fertilität einer Frau hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, so muss beispielsweise zunächst geklärt werden, ob prinzipiell ein Eisprung stattfindet”, erläutert der Gynäkologe aus Ihringen bei Freiburg.

Eine Fehl- oder Unterernährung wie sie beispielsweise bei Bulimie oder Magersucht vorkommt, aber auch starkes Übergewicht können einen Eisprung von vornherein verhindern. „Auch bei Frauen, die extrem viel Sport treiben oder beruflich unter Dauerstress stehen, kann eine veränderte Hormonausschüttung den Eisprung verschieben oder sogar ganz unterdrücken.”

Bei gesunden Frauen mit Eisprung empfiehlt Steiner Präparate mit Fruchttrockenextrakten aus Mönchspfeffer. „Dessen fruchtbarkeitsfördernde Wirkung ist zwar nicht direkt durch Studien belegt.

Allerdings senkt Mönchspfeffer erwiesenermaßen den Prolaktinspiegel. Und von diesem Hormon wiederum ist bekannt, dass es zum Ausbleiben des Eisprungs beitragen kann.” Gleichzeitig fördert Mönchspfeffer die Produktion von Progesteron, auch Gelbkörperhormon genannt, das die Gebärmutter auf das Einnisten der Eizelle vorbereitet.

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