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Fürth: Ferienende-Blues: Mit Kind über schöne Seiten der Schule reden

Fürth : Ferienende-Blues: Mit Kind über schöne Seiten der Schule reden

Nach sechs Wochen Sommerferien haben viele Kinder erst mal gar keine Lust auf die Schule. „Bei Wehmut sollten Eltern nachhören, worum es geht”, sagt Maria Große Perdekamp, Leiterin der Onlineberatung der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (BKE).

Eltern und Kinder können die Ferien noch mal gemeinsam Revue passieren lassen - und beispielsweise für das nächste Wochenende oder die nächsten Ferien etwas Schönes planen. „Dem Kind hilft, auf die positiven Seiten der Schulzeit zu schauen”, sagt die Expertin. Das könne das Wiedersehen mit Freunden und Mitschülern sein, ein Lieblingsfach oder auch der Start des Freizeitprogramms - schließlich machen auch die meisten Sportvereine oder Musikschulen Ferien.

Reaktionen wie „Schade, dass die Ferien vorbei sind”, seien ganz normal, sagt Große Perdekamp. „Es zeigt, dass die Ferien eine gute Zeit waren - angefüllt mit neuen Erlebnissen und Erfahrungen, Zeit für Eltern, Geschwister und Freunde.” Wichtig sei aber, genau hinzuhören. Wehmut am Ende der Ferien kann auch ein Hinweis auf Probleme in der Schule sein.

„Kinder, die sich schulisch an der Grenze zur Überforderung bewegen und viele Misserfolge aushalten müssen, haben oft Bauchschmerzen vor der Schule”, sagt die Expertin. Auch ein Klassen- oder Schulwechsel könnten verunsichern, bei anderen spielten vielleicht Probleme mit Mitschülern eine Rolle. „Diese Themen sind ernst zu nehmen”, mahnt Große Perdekamp .

(dpa)